Satzung des Vereins
Bewusst Leben – bergischer Verein für Gesundheit und Natur

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen

„Bewusst Leben – bergischer Verein für Gesundheit und Natur“

Er soll ins Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz „e.V.“.

Der Sitz des Vereins befindet sich in Wuppertal.

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2) Zweck des Vereins ist

– die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens

– die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie

– die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in diesen Bereichen.

Der Satzungszweck wird verwirklicht u. a. durch

Informationen, Vorträge und Beratungen etc. zu naturgemäßen Lebens- und Heilweisen, einer entsprechenden Lebensführung einschl. Erholung sowie Anleitungen zur Selbsthil­fe.

Themenfelder dabei sind die Naturheilkunde mit z.B. Kräuter- und Heilkräuter, Ernäh­rung, Säure-/ Basenhaushalt, Bewegung, Mineralstoffe, aber auch Gesundheit und Psy­chologie, natürliche Lebensräume für Insekten, Erhalt der Vielfalt von Pflanzen und Tie­ren, Schutz der Natur.

Gesundheitsberatungen, Kräuterwanderungen und bürgerschaft­liches Engagement in den Bereichen Gesundheit, Naturschutz und Landschaftspflege.

Förderung der natürlichen Lebensbedingungen z.B. durch entsprechende Nutzung von Flächen und Grundstücken, die sich im Eigentum des Vereins befinden, gepachtet sind oder sonst wie dem Verein zur Verfügung stehen.

3) Zielgruppen sind Familien, Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche sowohl einzeln als auch in Gruppen wie z.B. Schulklassen, Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Famili­enförderung.

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§ 3 Mittelbindung, selbstlose Tätigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Temporär erzielte Gewinne dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.

§ 4 Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden. Natürliche Personen müssen volljährig sein. Ehen, Familien mit minderjährigen Kindern und feste Lebens­partnerschaften stehen Einzelmitgliedern gleich und zählen als ein Mitglied.

Der Aufnahmeantrag ist schriftlich, per Mail etc. zu stellen.

Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Mit Aushändigung oder Übersen­dung der Aufnahmebestätigung und der Satzung gilt das neue Mitglied als aufgenom­men.

Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der Bewerber/in die Be­rufung an die nächste Mitgliederversammlung zu, die dann endgültig entscheidet.

Nach dem Tod eines Partners besteht die Mitgliedschaft für den verbleibenden Partner weiter.

Personen, die sich im Verein besonders verdient gemacht haben, können von der Mit­gliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden und sind beitragsfrei.

§ 5 Beiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung.

§ 6 Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtig­ten Mitglied des Vorstandes. Die Erklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden.

Der Ausschluss kann aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsgemäßer Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitglieder­versammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig. Dem Mitglied bleibt die Überprüfung der Maßnahme durch ordentliche Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines ordentlichen Gerichts hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung.

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§ 7 Organe

Organe des Vereins sind

die Mitgliederversammlung

der Vorstand

§ 8 Mitgliederversammlung

1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere

die Wahl und Abwahl des Vorstands

Wahl der Kassenprüfer/innen

Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit

Beschlussfassung über die Änderung der Satzung

Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

Entgegennahme der Berichte des Vorstandes

Entgegennahme des jährlichen Geschäfts- und Kassenberichtes sowie des Berichtes der Kassenprüfer und Erteilung der Entlastung des Vorstandes.

Entscheidung über die Aufnahme oder Ablehnung von Mitgliedern in Berufungsfällen so­wie

weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder durch Gesetz ergeben.

Jährlich – in der Regel im 1. Quartal – findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Der Vorstand kann jederzeit außerordentliche Mitgliederversammlungen einberu­fen. Er ist dazu verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dieses schriftlich unter Angabe von Gründen verlangen.

Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von einem Monat schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschrei­ben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt ge­gebene Anschrift gerichtet war.

Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versamm­lung bekanntzumachen.

Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitglie­derversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversamm­lung beschlossen werden.

Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein/e Schriftführer/in zu wählen.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Jedes Mitglied hat eine Stimme.

Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Sat­zungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.

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§ 9 Der Vorstand des Vereins

Der Vorstand des Vereins setzt sich zusammen aus dem

1. Vorsitzenden

2. Vorsitzenden

Schatzmeister/in

Schriftführer/in

und 1-3 Beisitzer

Der Vertreter des Vereins im Sinne des § 26 BGB ist der 1. Vorsitzende. Dieser hat den Verein zur Eintragung anzumelden und alle späteren Erklärungen zum Vereinsregister abzugeben.

Die Vorstandsmitglieder führen ihr Amt ehrenamtlich, doch können Aufwandsentschädigungen für gehabte Auslagen bewilligt werden.

Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt auf 2 Jahre.

Beim vorzeitigen Ausscheiden von Vorstandsmitgliedern haben die noch verbleibenden Vor­standsmitglieder das Recht, für die Ausgeschiedenen Ersatz zu schaffen.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 4 Vorstandsmitglieder anwesend sind.

Er fasst Beschlüsse mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stim­me des 1. Vorsitzenden.

§ 10 Kassenprüfung

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren eine/n oder zwei Kassen­prüfer/innen. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstands sein. Wiederwahl ist zulässig.

§ 11 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins sowie bei Wegfall der Gemeinnützigkeit fällt das Vermögen des Vereins an den „Förderverein der Station Natur und Umwelt Wuppertal e.V.“, der das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 12 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt lt. Beschluss der Mitgliederversammlung vom 07. März 2018 mit der Ein­tragung ins Vereinsregister in Kraft. Die vorher gültige Satzung tritt gleichzeitig außer Kraft.